Warschau: Ballon mit Lichtstrahlen stationär
Am 23. März 1892 beobachteten Warschauer Einwohner einen Ballon, der Lichtstrahlen aus elektrischer Vorrichtung abgab und bis 1 Uhr stationär blieb, dann westwärts flog. Ähnliche Sichtungen an Festungen in Polen und Litauen, vermutet als deutsche Spionage.
Hintergrund
Sichtung in Warschau
Am Abend des 23. März 1892 beobachteten Einwohner von Warschau, Polen, einen Ballon über der Stadt, der aus elektrischer Ausrüstung Lichtstrahlen warf. Er blieb bis 1 Uhr morgens stehen, dann flog er westwärts.
Weitere Meldungen
Ähnliche Ballons erschienen am 22. März oder davor bei Kaunas-Festung in Litauen und Festungen in Nowy Dwór Mazowiecki, Sosnowiec, Dąbrowa Górnicza sowie Dąbrowice in Polen. Sie hielten bis zu 40 Minuten still.
Beobachter und Verdacht
Anwohner waren Zeugen. Viele tippten auf ferngesteuerte Mittel deutscher Agenten wegen der Reglosigkeit.
Berichte und Relevanz
Zeitungsartikel in New York Evening World (25. März), Manchester Guardian und New York Times. Brett Holman bezeichnet es als "Phantom Balloon Scare". Früher Fall von Militärballon-Alarm, wichtig für UAP-Chronik als militärischer Kontakt.