Schweden: Abgeordneter fordert zivile Untersuchung
Am 11. Februar 1937 forderte der schwedische Abgeordnete Elof Lindberg im Parlament eine Kommission aus Zivil-Experten zur Untersuchung der Geisterflieger-Eindringlinge, da er Militärübertreibungen vermutete.
Hintergrund
Hintergrund
Im Winter 1936/37 meldeten sich unbekannte Fluggeräte über Nordschweden, genannt Geisterflieger. Dies knüpfte an Sichtungen von 1933/34 an, die Militär und Zoll prüften.
Das Ereignis
Am 11. Februar 1937 forderte Abgeordneter Elof Lindberg im Schwedischen Parlament eine Kommission mit zivilen Experten zur Klärung der Eindringlinge. Er misstraute dem Militär, das Berichte möglicherweise aufbauschte für finanzielle Vorteile im Norden und bei der Luftwaffe.
Reaktionen und Beweise
Der Verteidigungsminister wies den Antrag zurück wegen fehlender neuer Erkenntnisse. Quellen umfassten Zeitungsberichte wie Svenska Dagbladet vom 14. Februar 1937. General Pontus Reuterswärd hatte Luftraumverstöße eingeräumt.
Bedeutung
Der Vorfall zeigt frühe Konflikte zwischen Zivilbevölkerung und Militär bei Untersuchungen unbekannter Luftphänomene in Skandinavien, lange vor aktuellen UAP-Diskussionen.