USA: Gründung des Joint Research and Development Board
Am 6. Juni 1946 gründeten die Kriegs- und Marineminister den Joint Research and Development Board, um Forschungsaktivitäten der Departements zu bündeln. Die Organisation übernahm Koordinationsaufgaben früherer militärischer Gremien.
Hintergrund
Hintergrund
Im Jahr 1946 beschlossen die US-Kriegsminister und Marineminister, eine Einheit für Forschungsprojekte einzurichten. Dies erfolgte durch eine Urkunde vom 6. Juni 1946, um Aktivitäten der beiden Ministerien zu vereinheitlichen.
Gründung und Aufgabe
Der Joint Research and Development Board (JRDB) folgte auf das Joint Committee on New Weapons and Equipment der Joint Chiefs of Staff. Er sollte Forschungsprogramme koordinieren, Duplikate vermeiden und Mittel optimal einsetzen. Die Gründungsurkunde stammt aus diesem Datum.
Bedeutung
Diese Behörde war ein Meilenstein in der Umstrukturierung der US-Militärforschung nach dem Krieg. Sie bildete die Basis für das spätere Research and Development Board (RDB) gemäß National Security Act 1947. Vannevar Bush war maßgeblich an ihrer Entstehung beteiligt und übernahm später die Leitung. Der JRDB beriet zu strategischen Forschungsaspekten und band wissenschaftliche Kapazitäten in die Verteidigung ein. Keine Zeugen vorhanden, da administrativ; Belege aus offiziellen Dokumenten wie der Organization Authority Record.
Kontext zur UAP-Forschung
Trotz militärischem Fokus könnte der JRDB indirekt UAP-relevant sein, da er Richtlinien für innovative Technologien setzte, die Beobachtungen von Unidentifizierten Objekten tangierten.