Arcata: Radartechniker dokumentiert unidentifizierte Ziele
Kenneth Ehlers an der Landing Aids Experiment Station entdeckte rätselhafte Radarziele, die sich mit 30 km/h entlang der kalifornischen Küste bewegten und nicht durch konventionelle Phänomene erklärbar waren. Kenneth Arnold besuchte die Station zur Untersuchung.
Hintergrund
Radarerfassung
Kenneth W. Ehlers, ein Radartechniker an der Landing Aids Experiment Station in Arcata, Kalifornien, sammelte Daten über unidentifizierte Radarziele, die er "Gizmos" nannte. Diese Objekte erschienen auf Radarschirmen, blieben aber für das bloße Auge unsichtbar.
Flugcharakteristiken
Die Ziele bewegten sich durchgehend mit etwa 30 km/h entlang einer Nordwest-Südost-Flugbahn parallel zur Küste. Sie zeigten ungewöhnliches Verhalten: gelegentliches Stillstand, Aufspaltung in mehrere Objekte oder späteres Zusammenführen. Die Radarsignaturen deuteten auf kleine, feste Ziele hin.
Untersuchung und Analyse
Kenneth Arnold besuchte die Einrichtung im Frühjahr 1948, um Ehlers über diese Phänomene zu befragen. Ehlers hatte seine Erkenntnisse an Marinemeteorolog Florence Van Straten und Luis Walter Alvarez, Erfinder des Ground Control Approach System Radars, berichtet. Während einige die Ziele Insekten zuschrieben, blieb Ehlers skeptisch. Er vermutete später, sie könnten Plasmavorkommen in atmosphärischen Inversionschichten sein, doch diese Hypothese erklärte ihre kontrollierten Bewegungen nicht.