21. April 1951🇲🇭Absturz
BergungMilitärbasis

Enewetak Atoll: Abstürze von T-33-Drohnen bei Easy-Test

Während der Easy-Detonation der Operation Greenhouse am 21. April 1951 auf dem Enewetak-Atoll stürzten zwei T-33-Drohnen ab: eine durch Stoßwellenschaden, die andere reagierte nicht auf Steuerbefehle. Die Luftwaffe hielt unbemannte Probennehmer für unzuverlässig.

Datum
21. April 1951
Ort / Land
Typ
Absturz

Hintergrund

Vorfall

Am 21. April 1951 setzte man bei der Easy-Detonation der Operation Greenhouse auf dem Enewetak Atoll in den Marshallinseln unbemannte Flugzeuge ein. Zwei T-33-Drohnen verunglückten. Eine wurde stark von der Stoßwelle beschädigt, geriet außer Kontrolle und stürzte ab; die andere reagierte nicht auf Lenkzeichen und prallte auf der unbewohnten Bogullua-Insel auf.

Beteiligte und Beweise

M/Sgt Leland B. Taylor beschrieb dies in seiner Geschichte der Luftwaffen-Atomwolkenprobenahme (US Special Weapons Center, Januar 1963, S. 34–37). Ergänzende Angaben finden sich bei Annie Jacobsen in Area 51 (S. 225). Die Drohnen sammelten Proben während thermonuklearer Experimente.

Bedeutung

Die US-Luftwaffe urteilte, unbemannte Probennehmer seien unzuverlässig. Der Fall zeigt anfängliche Probleme mit Drohnen in atomaren Szenarien und beeinflusste deren Verbesserung. Für UAP-Datenbanken markiert er einen frühen bekannten Drohnenvorfall in Tests.