Hudson Strait: B-36 Radar- und Sichtungsbegegnung
Eine USAF B-36 Besatzung entdeckte Radarstörungen und beobachtete anschließend ein unkonventionelles Flugzeug mit ungewöhnlicher Beleuchtung über der Hudson Strait, begleitet von Geräteausfällen.
Hintergrund
Vorfallübersicht
Am 17. September 1951 gegen 22:20 Uhr traf ein USAF B-36 Bomber, der mit 239 mph nordwestlich über der Hudson Strait in Nordkanada flog, auf ein unidentifiziertes Objekt. Die Besatzung bestand aus Major Paul E. Gerhart (Radaroperator) und Major Charles J. Cheever (Navigator).
Radardetektion
Um 22:20 Uhr entdeckte die Besatzung Radarstörungen von einem unidentifizierten Flugzeug etwa 32 Meilen östlich ihrer Position. Das Anti-Jamming-Gerät wurde um 23:20 Uhr aktiviert, konnte die Störungen jedoch nicht beseitigen.
Sichtbeobachtung
Um 23:35 Uhr, während der Flug in 18.000 Fuß Höhe über dem südwestlichen Baffin Island stattfand, beobachtete die Besatzung das Objekt visuell auf der rechten Seite des Flugzeugs. Das Objekt zeigte unkonventionelle weiße Positionslichter und zwei weiße blinkende Hecklichter. Es flog etwa 35 mph schneller als die B-36, kreuzte von rechts nach links in Richtung Nordnordwesten und blieb etwa 20 Minuten sichtbar.
Geräteausfälle
Um 23:50 Uhr, während das Objekt noch sichtbar war, fielen der Autopilot und das APQ-24 Radarsystem der B-36 aus. Das Radarsystem funktionierte wieder, nachdem das Objekt verschwunden war. Elektronische Gegenmaßnahmen-Operatoren S/Sgt. Donald E. Jenkins und S/Sgt. Doty T. Larimore detektierten Trägerwellensignale während nachfolgender Flüge über Labrador am 19. September.