Richland: F-94 entdeckt großes rundes Objekt über Hanford
Ein F-94-Pilot und Radarbeobachter von Moses Lake AFB sichteten ein großes weißes rundes Objekt mit rötlichen Lichtern über dem Hanford-Kernkraftwerk. Bodenkontrolle meldete keine Flugzeuge, doch Luftbordradar fing es ein, bevor es entkam.
Hintergrund
Sichtung und Verfolgung
Am 10. Dezember 1952 um 19:15 Uhr sichteten der Pilot und Radarbeobachter eines F-94-Jägers von der Moses Lake AFB (heute Grant County International Airport) ein helles Licht über dem Hanford-Atomkraftwerk bei Richland, Washington. Sie flogen in 26.000 Fuß Höhe. Bodenkontrolle bestätigte keine Flugzeuge und zeigte auf Radar nichts.
Objektbeschreibung und Manöver
Das Objekt wirkte groß, weiß, rund mit mattem rötlichen Licht aus zwei Öffnungen. Visuelle Sicht ging verloren, aber ARC-33-Luftbordradar fixierte es. Es drehte bei Annäherung um, stürzte ab. Wiederholte Jagdversuche erforderten Kurskorrekturen wegen drohender Zusammenstöße.
Zeugen und Beweise
Die Hauptzeugen waren der namentlich nicht genannte Pilot und sein Radarbeobachter. Funkverkehr und Radarerfassung stützen den Bericht. Der Fall wird unter anderem bei NICAP, Sparks, Ruppelt, McDonald, Condon, CUFOs, Keyhoe und Shough erwähnt. Er gilt als frühe radarvisuelle Begegnung nahe einer strategisch wichtigen Anlage, bei der flugsicherheitsrelevante Ausweichmanöver erforderlich waren.