5. Mai 1953🇺🇸Sichtung
Historisch

Yuma, Arizona: Chemiker sieht längliches Objekt, durch Polaroidbrille drei dunkle Ringe

Am 5. Mai 1953 um 9:45 Uhr sah der Chemiker Wells Alan Webb auf einem Feld etwa eine Meile nördlich der Yuma AFB bei Yuma, Arizona, ein verschwommen weißes längliches Objekt, das rund wurde und durch seine getönte Polaroidbrille drei konzentrische dunkle Ringe zeigte.

Datum
5. Mai 1953
Ort / Land
Typ
Sichtung

Hintergrund

Am 5. Mai 1953 um 9:45 Uhr stand der Chemiker Wells Alan Webb auf einem Feld nahe dem Werk der Vacuum Cooling Company, unweit des Spain Flying Field und etwa eine Meile nördlich der Yuma AFB (heute Marine Corps Air Station Yuma) bei Yuma, Arizona, als er im Norden unter einem Winkel von 45 Grad ein verschwommen weißes, längliches Objekt sah, etwa halb so groß wie der Durchmesser des Vollmonds. Er beobachtete es mit bloßem Auge und durch eine grünlich getönte Polaroidbrille, die er für Wolkenbeobachtungen nutzte. Nach 5 Minuten rückte das Objekt 30 Grad nach Osten, wirkte plötzlich kreisförmig und wurde allmählich kleiner. Durch die Polaroidbrille erschienen drei konzentrische dunkle Ringe um das Objekt, der größte etwa sechsmal so groß wie sein Durchmesser. Webb hielt die Ringe für eine Folge der Drehung polarisierten, in der Atmosphäre gestreuten Lichts (Faraday-Effekt); er beschrieb die Beobachtung 1956 in seinem Buch Mars, the New Frontier. Die Darstellung folgt dem Eintrag in George M. Eberharts Chronologie UFOs and Intelligence (CUFOS) und den dort zitierten Quellen; sie ist keine eigene Feststellung von From Beyond Space.