USA: Air Force spielt UFO-Interesse herunter, kündigt Spektralkameras für Kontrolltürme an
Am 8. Dezember 1953 spielten Sprecher der Air Force das UFO-Interesse der Teilstreitkraft herunter, erklärten die meisten Sichtungen mit Ballons, Meteoren, Venus oder Radareffekten und beschrieben einen Plan für Kameras mit Beugungsgitter in Flughafentürmen.
Hintergrund
Am 8. Dezember 1953 spielte die US Air Force öffentlich ihr Interesse an UFOs herunter: Die meisten Sichtungen seien durch Wetterballons, Meteore und Venus erklärbar, Radarmeldungen durch Temperaturinversionen, „ionisierte Wolken“ und Bodenreflexionen. Project Blue Book wurde nicht erwähnt; stattdessen hieß es, das Air Technical Information Center auf der Wright-Patterson Air Force Base untersuche „regelmäßig Berichte über fliegende Untertassen“. Sprecher der Air Force beschrieben den Plan, in Flughafentürmen Spezialkameras mit Beugungsgitter als behelfsmäßiges Spektrometer zur Bestimmung unbekannter Lichter aufzustellen. Der Plan ging auf einen Vorschlag des Physikers Joseph Kaplan von 1952 zu den grünen Feuerkugeln zurück; Kameras seien bereits in Washington, D.C., Kalifornien und Texas installiert. Die Baltimore Sun berichtete über die Aussagen. Die Darstellung folgt dem Eintrag in George M. Eberharts Chronologie UFOs and Intelligence (CUFOS) und den dort zitierten Quellen; sie ist keine eigene Feststellung von From Beyond Space.