Redmond, OR: Polizei sieht UAP, Jäger alarmiert
Polizeibeamter in Redmond, Oregon, sah helles Licht absinken und schweben, was FAA-Meldungen und Einsatz von Militärjets auslöste. Das Objekt entkam der Verfolgung, wurde per Radar geortet und tauchte erneut auf.
Hintergrund
Sichtung und Verfolgung
Um 4:55 Uhr morgens bemerkte Polizeibeamter Robert Dickerson nördlich des Flughafens in Redmond, Oregon, ein helles weißes Licht, das schnell herabkam, abrupt anhielt und in circa 60 Metern Höhe verharrte. Es erhellte die darunterliegenden Wacholderbäume. Dickerson lenkte sein Fahrzeug dorthin über die Prineville Highway und bog zum Flughafen ein. Das Objekt nahm rötlich-orangene Tönung an und raste etwa 16 Kilometer nordöstlich, um erneut zu schweben.
Beobachtungen und Meldungen
Vor Ort informierte er direkt die FAA Flugverkehrskontrollstation. Flugdienst-Spezialist Laverne Wertz, Dickerson und andere betrachteten es mittels Ferngläser als flach rund mit sporadischen Flammen am Umfang. Um 5:10 Uhr übermittelte die FAA die Info ans Seattle Air Route Control Center, das es an Hamilton AFB in Kalifornien weitergab. Sechs F-102-Jets starteten von Portland zur Abfangaktion.
Militärische Reaktion und Radar
Zeugen erblickten Schweben mit langen Ausläufern aus rotem, gelbem und grünem Licht, die unregelmäßig sich ausdehnten und zurückzogen. Als die Jets aus Südost nahten, formte es sich pilzartig, spie Flammen von unten und stieg über Wolken bei etwa 4.300 Metern empor. Ein Jet manövrierte ausweichend; ein weiterer drohte durch Wirbelkontrolle zu verlieren. Ein Jet-Radar trackte es, Interzeption misslang jedoch. Es erschien 32 Kilometer südlich in 7.600 Metern Höhe erneut. Seattle Center protokollierte um 6:20 Uhr Radar 40 Kilometer südlich; Klamath Falls Radar (USAF) detektierte massives Ziel mit plötzlichem Kurswechsel und lenkte B-47 sowie F-89 darauf. Redmond-FAA verlor optische Fixierung; um 7:11 Uhr bestand Klamath-Kontakt fort.