USA: Verteidigungsbeamter gibt Zurückhaltung von UFO-Infos zu
Am 29. Oktober 1962 gab der stellvertretende Verteidigungsminister Arthur Sylvester zu, dass das Zurückhalten von UFO-Beweisen vor der Öffentlichkeit gerechtfertigt sein könnte, wenn es dem Gemeinwohl dient. Er verwies auf USAF-Vorschriften, die solche Geheimhaltung erlauben.
Hintergrund
Ereignisdetails
Am 29. Oktober 1962 erklärte Arthur Sylvester, stellvertretender Sekretär des Verteidigungsministeriums, öffentlich, dass das Verbergen von Beweisen zu UFOs vor der Bevölkerung notwendig sein könnte, wenn es geboten ist. Diese Aussage beleuchtete offizielle Richtlinien zur Informationskontrolle.
Wichtige Verweise
Er berief sich auf Air Force Regulation 11-30, die das Zurückhalten von Daten im öffentlichen Interesse erlaubt, sowie AFR 11-7, die die Verweigerung von Anfragen des Kongresses, auch vertraulich, gestattet. Diese Vorschriften unterstrichen militärische Diskretion bei sensiblen Themen wie unerklärlichen Luftphänomenen.
Kontext und Zeugen
Es wurden keine konkreten Sichtungen genannt, doch die Erklärung bezog sich auf Debatten um UFO-Offenlegung. Quellen stammen aus UFO-Forschungsarbeiten und der Analyse von Major Donald Keyhoe in seiner Publikation von 1974. Sylvesters Position machte dies zu einer hochrangigen Bestätigung geheimer Praktiken.
Bedeutung
Diese Offenbarung nährte Vorwürfe staatlicher Undurchsichtigkeit bei UAP-Themen und deutete an, dass strategische Erfordernisse Vorrang vor Transparenz haben. Sie verstärkte im Kalten Krieg Misstrauen gegenüber bewusster Unterdrückung und prägte öffentliche sowie investigative Diskussionen.