Gemini 4: McDivitts Sichtung eines zylindrischen Objekts
Während Gemini 4 beobachtete Astronaut James McDivitt ein weißes zylindrisches Objekt mit herausstehendem Pol und fotografierte es. Die Herkunft des Objekts bleibt trotz Radardaten ungeklärt.
Hintergrund
Sichtungsdetails
James McDivitt, Kommandant von Gemini 4, berichtete von der Beobachtung eines unbekannten Objekts am 4. Juni 1965 während der Umkreisung der Erde in etwa 150 Meilen Höhe in der Nähe von Hawaii. McDivitt beschrieb das Objekt als weiße zylindrische Form mit einem weißen Pol an einer Ecke. Er beobachtete das Objekt etwa 30 Sekunden lang und versuchte, es zu fotografieren, doch die Aufnahmen waren unklar.
Zeugeninformation
McDivitt wurde von Ed White begleitet, der während der Sichtung schlief und die Beobachtung nicht bestätigen konnte. McDivitt meldete die Sichtung der Bodenkontrolle und vermerkte, dass die Sonnenposition bessere Fotografien verhinderte.
Analyse und Theorien
McDivitt behauptete, das Objekt sei wahrscheinlich unbekanntes, aber von Menschen verursachtes Trümmerteil. James Oberg, Flugkontrolleur im Johnson Space Center in Houston, Texas, vermutete, das Objekt sei die Titan-II-Oberstufe von Gemini 4 selbst. Allerdings deuteten Bodenradardaten darauf hin, dass keine anderen Objekte in der Nähe sein sollten.
Bedeutung
Die Sichtung wurde zu einem der glaubwürdigsten Astronauten-UFO-Berichte und verwirrte sogar skeptische Ermittler. Der Fall bleibt trotz umfassender Analysen durch NASA, das Condon-Komitee und UFO-Forscher ungelöst.