USA: CBS UFO-Doku mit Cronkite
Am 10. Mai 1966 strahlte CBS Reports die Dokumentation „UFO: Friend, Foe, or Fantasy?“ aus, moderiert von Walter Cronkite. Experten diskutierten skeptisch über UFOs bei Vorwürfen staatlicher Einflussnahme.
Hintergrund
Ereignisübersicht
Am 10. Mai 1966 sendete CBS die Spezialsendung UFO: Friend, Foe, or Fantasy?, moderiert von Walter Cronkite und gesprochen von Bill Stout. Gäste waren Astronomen Carl Sagan, Skeptiker Donald Menzel, Luftwaffenvertreter Harold Brown, Sprecher Lawrence Tacker, Ufologe Donald Keyhoe und Wissenschaftler J. Allen Hynek.
Wichtige Aussagen und Entmystifizierung
Die Sendung neigte zur Ablehnung von UFO-Phänomenen. Cronkite erwähnte geheime CIA-Überwachung weltweiter Sichtungen trotz Dementis. Luftwaffen-Kapitän Gary Reese erklärte, NORAD-Radar decke Höhen von 100.000 Fuß bis 2.000 Meilen ab, ohne UFOs zu finden – unter Vernachlässigung niedrigerer Bereiche. Er behauptete flächendeckende US-Abdeckung ohne bestätigte Scheiben, gestützt von Major Albert Morse. Gelegentliche unidentifizierte Satelliten wurden ignoriert.
Hinter den Kulissen
Ein Brief von Thornton Page (Robertson-Panel) an Frederick C. Durant bestätigte seine Mitwirkung bei der Ausrichtung der Sendung auf Panel-Ergebnisse. Hector Quintanilla bearbeitete das Skript drei Tage lang nach Luftwaffenrichtlinien. Dies deutet auf nachrichtendienstliche Einflussnahme hin.