Kuba: MiG-21 bei UFO-Abfangversuch zerstört
Kubanische Luftverteidigung verfolgte ein unbekanntes Objekt mit 660 mph in 10.000 Metern Höhe. Zwei MiG-21-Abfangjäger wurden gestartet; das Flugzeug des Flugführers zerfiel nach Waffenverriegelung.
Hintergrund
Vorfallübersicht
Im März 1967 entdeckte die kubanische Luftverteidigungsradaranlage einen unbekannten Kontakt, der sich dem Nordosten näherte mit etwa 660 mph und 10.000 Metern Höhe. Das Objekt drang in den kubanischen Luftraum ein, ohne auf Funkverbindungsversuche zu reagieren.
Militärische Reaktion
Zwei MiG-21-Kampfflugzeuge wurden zum Abfangen gestartet. Die Bodenradarleitung führte die Flugzeuge auf etwa fünf Kilometer an das Objekt heran. Der Flugführer meldete die Beobachtung einer hellen metallischen Kugel ohne sichtbare Markierungen oder Anbauteile.
Kritisches Ereignis
Nachdem der Funkverbindungsversuch fehlschlug, befahl die kubanische Luftverteidigungszentrale dem Flugführer, die Waffen zu schärfen und das Objekt zu zerstören. Der Pilot bestätigte Radarverriegelung und einsatzbereite Raketen. Sekunden später meldete der Flügelmann, dass die MiG-21 des Flugführers zerfallen war ohne beobachtete Rauch- oder Flammenentwicklung.
Geheimdienstliche Reaktion
Das US-Sicherheitsgeschwader 6947 auf der Homestead Air Force Base in Miami-Dade County, Florida fing Funkverkehr ab und meldete den Vorfall der NSA in Fort George G. Meade, Maryland. Die NSA ordnete die Versendung aller Aufzeichnungen und Daten an ihre Einrichtung an und wies an, den Flugzeugverlust als "Ausrüstungsdefekt" einzustufen.