Ground Saucer Watch gegründet: FOIA-fokussierte UFO-Forschungsorganisation
Ground Saucer Watch (GSW) aus Phoenix, geleitet von William Spaulding und W. Todd Zechel, einem früheren Regierungsmitarbeiter mit NSA-Verbindungen, beantragt unter dem verschärften Informationsfreiheitsgesetz UFO-bezogene Dokumente bei der CIA. Die CIA antwortet, ihre Befassung mit UFOs habe mit dem Robertson-Panel von 1953 begonnen und geendet. GSW wird zu einem zentralen Akteur in den FOIA-Auseinandersetzungen, die schließlich Zehntausende UFO-Dokumente zutage fördern.
Hintergrund
Ground Saucer Watch (GSW) wurde 1975 in Phoenix, Arizona, gegründet. Die Organisation widmete sich der Nutzung des Freedom of Information Act (FOIA), um UFO-bezogene Dokumente von Regierungsbehörden zu beschaffen.
Der Vorfall
Nach der Stärkung des Freedom of Information Act (FOIA), der am 19. Februar 1975 in Kraft trat, entstand eine neue Welle der UFO-Forschung. Dieser neue Ansatz umfasste Forscher, die aktiv FOIA-Anfragen bei verschiedenen Regierungsbehörden und -abteilungen einreichten. Ground Saucer Watch (GSW) aus Phoenix wurde in dieser Zeit gegründet. Sie wurde von William Spaulding und W. Todd Zechel geleitet.
Untersuchung
GSW reichte Anfragen für UFO-bezogene Dokumente bei der CIA ein. Die CIA antwortete, dass ihre Beteiligung an UFOs mit dem Robertson Panel von 1953 begann und endete.
Bedeutung
Die Gründung von Ground Saucer Watch stellt eine bedeutende Verschiebung in der UFO-Forschungsmethodik dar. Der geänderte FOIA bot Forschern eine neue Möglichkeit, auf zuvor nicht verfügbare Regierungsinformationen zuzugreifen. Die Bemühungen von GSW trugen zusammen mit denen anderer Forscher zu einer wachsenden Anzahl von Beweisen bei, die auf ein staatliches Interesse und eine Beteiligung am UFO-Phänomen hindeuten, auch wenn die Behörden dies herunterspielten oder leugneten. Der Fokus der Organisation auf FOIA-Anfragen trug dazu bei, zuvor als geheim eingestufte Informationen aufzudecken, wie z. B. die Beteiligung der CIA am Robertson Panel, die der Öffentlichkeit vorenthalten worden war.