1. Januar 1977🇺🇸Wissenschaftliche Studie
WissenschaftKontroverse

Anaheim, Kalifornien: Hypnosestudie vergleicht erfundene mit berichteten Entführungen

1977 prüften der Anglistikprofessor Alvin H. Lawson, der technische Redakteur John DeHerrera und der Arzt William C. McCall im Anaheim Memorial Hospital, Kalifornien, mit studentischen Freiwilligen, ob Entführungsberichte unter Hypnose von Personen, die sich eine Entführung nur vorstellen, denen berichteter Entführungsopfer gleichen.

Datum
1. Januar 1977
Ort / Land
Typ
Wissenschaftliche Studie

Hintergrund

Alvin H. Lawson, Anglistikprofessor an der California State University, Long Beach, führte mit dem technischen Redakteur John DeHerrera und dem Arzt William C. McCall im Anaheim Memorial Hospital eine Studie durch, die klären sollte, ob die Entführungsberichte „echter“ Entführter unter hypnotischer Regression den Geschichten von Personen gleichen, die sich unter Hypnose eine Entführung vorstellen sollen. Das Experiment wurde mit studentischen Freiwilligen durchgeführt. Danach erklärte Lawson, die erfundenen Berichte seien den echten nahezu gleich, und formulierte eine Geburtserinnerungs-Hypothese, nach der Entführungen nichtphysische, archetypische Fantasien sind, in denen die Geburtserinnerungen des Zeugen eine zentrale Rolle spielen. Lawsons Methodik und Ergebnisse wurden später scharf kritisiert. Eberhart stützt sich auf Lawsons Aufsätze im MUFON UFO Journal (1977) und im Journal of UFO Studies (1979) sowie auf D. Scott Rogos Kritik im IUR (1985). Die Darstellung folgt dem Eintrag in George M. Eberharts Chronologie UFOs and Intelligence (CUFOS) und den dort zitierten Quellen; sie ist keine eigene Feststellung von From Beyond Space.