Castelo de Bode: Nahes UFO beim Piloten
Portugiesischer Luftwaffenpilot José Francisco Rodrigues traf auf ein dunkles Objekt mit Paneelen nahe seinem Flugzeug über dem Castelo-de-Bode-Staudamm, was zu starken Vibrationen, Sturzflug und Gyroskopausfall führte.
Hintergrund
Zeuge und Umstände
Am 17. Juni 1977 um 12:00 Uhr flog José Francisco Rodrigues, ein Pilot der portugiesischen Luftwaffe, eine Dornier Do 27 über dem Staudamm Castelo de Bode in Mittelportugal. Er besaß über 800 Flugstunden und hob von Tancos Airbase ab.
Sichtung und Annäherung
Aus Wolken kommend sah er rechts ein dunkles Objekt vor weißen Stratocumuluswolken. Zuerst dachte er an ein Frachtflugzeug, lenkte links und fragte per Funk nach Flugverkehr. Der Kontrolleur Sgt. Jose Vicente Saldanha verneinte. Beim Linkskurven erschien es plötzlich in 11-Uhr-Position, nur 20 Fuß entfernt, etwa 42–50 Fuß Durchmesser, oben schwarz, unten vier bis fünf Paneele.
Reaktion und Effekte
Das Objekt beschleunigte blitzschnell von Ruheposition und verschwand. Das Flugzeug vibrierte heftig, ging in unkontrollierten Sturzflug. Rodrigues drückte den Steuerhebel vor, erreichte 207 mph, stabilisierte knapp über Baumkronen und landete intakt, stark mitgenommen. Das elektrische Richtungs-Gyroskop rotierte unkontrolliert und wich um 180° vom Kompass ab. Oben dunkel, unten glühend.
Bedeutung
Militärischer Nahkontakt mit greifbaren Auswirkungen auf Maschine und Instrumente belegt die Wahrnehmbarkeit des Phänomens.