Gründung von GEPAN
1977 gründete die französische Raumfahrtagentur CNES unter Generaldirektor Yves Sillard die GEPAN (Groupe d'Étude des Phénomènes Aérospatiaux Non-identifiés), nachdem sich Verteidigungsminister Robert Galley 1974 öffentlich zu unidentifizierten Luftfahrtphänomenen geäußert hatte. Ihre erste Phase (1977–1983) kam zu dem Schluss, dass die meisten Meldungen konventionell erklärbar sind, ein kleiner ungeklärter Rest aber wohl eine physische Grundlage hat.
Hintergrund
1977 gründete die CNES (Franzoesisches Zentrum für Raumfahrtstudien) unter Generaldirektor Yves Sillard die GEPAN (Groupe d'Etude des Phenomenes Aerospatiaux Non-identifies). Damit war Frankreich das erste Land mit einer offiziellen staatlichen Behörde zur Untersuchung unidentifizierter Luftfahrtphänomene.
Hintergrund
Die Gründung von GEPAN folgte der öffentlichen Erklärung von Verteidigungsminister Robert Galley im Jahr 1974 zu unidentifizierten Luftfahrtphänomenen. Diese offizielle Anerkennung ebnete den Weg für einen systematischen, wissenschaftlichen Ansatz zur Untersuchung solcher Berichte.
Erste Phase und Ergebnisse
Die erste Phase von GEPAN (1977-1983) führte zu drei Schlussfolgerungen:
- Die meisten UFO-Berichte können durch konventionelle Phänomene erklärt werden
- Einige Phänomene können nicht durch konventionelle Physik erklärt werden
- Dieser kleine Prozentsatz ungeklärter Fälle hat wahrscheinlich eine physische Grundlage
Bedeutung
Die Gründung von GEPAN stellte ein bahnbrechendes institutionelles Engagement dar, unidentifizierte Luftfahrtphänomene durch offizielle Regierungsbehörden systematisch zu untersuchen und machte Frankreich zum Vorreiter bei staatlich gefoerderter Forschung solcher Ereignisse.