Hessdalen Wissenschaftliche Kampagne: 188 Beobachtungen in 5 Wochen
Vom 21. Januar bis zum 26. Februar 1984 führt das Projekt Hessdalen in Mittelnorwegen seine intensive wissenschaftliche Beobachtungskampagne durch. Ausgerüstet mit Radar, Kameras, Geigerzählern, Seismograph, Förstersonden-Magnetometer, Spektrumanalysator und Infrarotsichtgeräten zeichnet das Team 188 konkrete Beobachtungen auf. Davon sind 53 von ausreichender Qualität, um als gültige „Hessdalen-Phänomene“ zu gelten. Drei Typen werden unterschieden: erstens weiße bis blauweiße Blitzlichter in großer Höhe, zweitens gelbe Lichter mit rotem Oberteil, mitunter blinkend, und drittens — am häufigsten — langsam ziehende, rundliche gelbweiße Lichter, die eine Stunde oder länger an einer Stelle stehen können. Radar- und Kamerabelege gelingen, mit Seismographen, Geigerzählern und Infrarotsichtgeräten dagegen nicht — was gegen eine Beteiligung geologischer Aktivität oder von Radioaktivität spricht. Die Objekte wirken „nicht nur intelligent, sondern schelmisch“: Die Kameras versagten „meist dann, wenn wir sie am dringendsten brauchten“.
Hintergrund
Vom 21. Januar bis 26. Februar 1984 führte Project Hessdalen im norwegischen Hessdalen eine Beobachtungskampagne durch. Die Projektunterlagen nennen 188 Beobachtungen; ein Teil davon wurde als hinreichend dokumentiert eingestuft. Zum Einsatz kamen unter anderem Radar, Kameras, Magnetometer und Spektroskopie. Die Zahl 188 bezeichnet Beobachtungen, nicht 188 bestätigte künstliche Raumfahrzeuge. Das Hessdalen-Phänomen bleibt eine Sammlung wiederkehrender, teils instrumentell erfasster Licht- und Himmelserscheinungen; aus den Messungen folgt keine bestimmte Herkunft.