Nordsee: BA Boeing 737 und RAF Tornados begegnen Scheibe und Hochgeschwindigkeitsflugzeug
Am 5. November 1990 bemerken während eines Fluges einer Boeing 737 von British Airways von Rom nach London-Gatwick der Pilot und der Kopilot ein großes silbernes scheibenförmiges Objekt über der Nordsee. Sie holen zwei Besatzungsmitglieder ins Cockpit, um es zu beobachten, bevor es außer Sicht gerät. Das Bodenradar findet nichts Ungewöhnliches. In derselben Nacht wird im selben Gebiet eine Patrouille von RAF-Tornados mit hoher Geschwindigkeit von etwas überholt, das die Piloten nur als eine Art großes Flugzeug beschreiben können. Es scheint so nah zu kommen, dass sie ein heftiges Ausweichmanöver fliegen.
Hintergrund
Am 5. November 1990 begegnete die Besatzung einer British Airways Boeing 737 bei einem Flug über die Nordsee während eines Linienflugs von Rom zum Londoner Gatwick Airport einem nicht identifizierten Objekt. Der Pilot und der Copilot beobachteten ein großes silbernes scheibenförmiges Flugobjekt und luden anschließend zwei weitere Besatzungsmitglieder in das Cockpit ein, um das Phänomen zu beobachten. Das Objekt blieb für eine Zeitspanne sichtbar, bevor es aus dem Blickfeld verschwand, während Bodenradarsysteme angeblich versagten, das Flugobjekt zu erfassen.
Der Vorfall
Die Sichtung ereignete sich während des Überflugs des Linienflugs über die Nordsee. Der Pilot und der Copilot entdeckten zunächst die große silberne Scheibe und riefen zwei Besatzungsmitglieder in das Cockpit, um die Beobachtung zu bestätigen. Alle vier Zeugen sahen das Objekt, bevor es schließlich außer Sicht geriet. Trotz der visuellen Bestätigung durch mehrere Fluggesellschaftsmitarbeiter hinterließ die Begegnung keine Spur auf bodengestützten Radarsystemen.
Untersuchung
Bodenradarkontrolleure führten während oder nach dem Vorfall Abtastungen durch, fanden jedoch keine Hinweise auf das scheibenförmige Objekt. Keine weiteren Details bezüglich offizieller militärischer oder ziviler Luftfahrtuntersuchungen sind in den Quellenmaterialien verfügbar. Das Fehlen einer Radarbestätigung bedeutete, dass die Sichtung ausschließlich auf der Aussage der Flugbesatzung beruhte.
Bedeutung
Dieser Vorfall ist ein Beispiel für die Kategorie der Sichtungen durch Linienfluggesellschaften mit mehreren professionellen Zeugen und soliden physischen Beschreibungen, insbesondere von scheibenförmigen Flugobjekten. Das Versagen des Bodenradars, das Objekt zu erfassen, trotz visueller Bestätigung durch vier Besatzungsmitglieder, veranschaulicht die Grenzen konventioneller Überwachungstechnologie bei der Erfassung solcher Phänomene. Fälle, an denen Piloten über internationalen Gewässern beteiligt sind, tragen zur dokumentierten Geschichte unerklärter Luftbegegnungen im europäischen Luftraum in den frühen 1990er Jahren bei.