Belfast: Clinton dementiert Roswell-Absturz
Bei der Weihnachtsbaumfeier in Belfast beantwortete Präsident Clinton den Brief eines Schülers und wies Kenntnisse über einen außerirdischen Absturz in Roswell 1947 oder geborgenen Leichen zurück.
Hintergrund
Ereignisdetails
Am 30. November 1995 während der festlichen Entzündung des Weihnachtsbaums vor dem Belfast City Hall reagierte Präsident Bill Clinton auf einen Brief eines lokalen Schülers namens Ryan. Der Junge fragte nach Gerüchten über einen Absturz eines außerirdischen Fahrzeugs in Roswell, New Mexico, im Jahr 1947 und ob die US-Luftwaffe Leichen geborgen habe. Clinton erklärte, er kenne kein solches Ereignis und scherzte, falls Leichen gefunden wurden, sei er nicht informiert worden und wolle es wissen.
Kontext und Zeugen
Die Veranstaltung zog Tausende Zuschauer an inmitten des zerbrechlichen Friedensprozesses in Nordirland nach Waffenruhe der IRA. Lord Mayor Eric Smyth, seine Frau Frances Smyth, First Lady Hillary Clinton und zwei Schulkinder betätigten mit Clinton den Schalter für den 14 Meter hohen Baum, gespendet von Nashville, Tennessee. Van Morrison sorgte für Stimmung in der weltweit übertragenen Feier.
Belege
Offizielles Transkript in Public Papers of the Presidents: William J. Clinton (1995, Book II, S. 1813–1815); Video auf clintonlibrary42 YouTube (2015). Clintons spontane Worte betonten sein Interesse an UFO-Themen bei Friedensappellen.
Bedeutung
Diese humorvolle Dementi eines amtierenden US-Präsidenten steigerte das Interesse der UFO-Community am Roswell-Fall und spiegelte öffentliche Neugier wider. Es symbolisierte Transparenz während laufender Untersuchungen, brachte aber keine neuen Fakten.