1. Januar 1970🇺🇸Untersuchung

NIDS untersucht Rindermutilation in Los Brasos, New Mexico

Im September 1997 untersuchte das NIDS in Los Brasos (New Mexico) eine fünf Tage alte Mutilation: An einer Kuh waren Zitzen, After und Zunge herausgetrennt. Auf einer Linie von 76 Metern fanden die Ermittler umgedrehte Kuhfladen, die auf eine örtlich begrenzte Windscherung hindeuteten — weitere Schäden am Gelände fehlten.

Datum
1. Januar 1970
Ort / Land
🇺🇸Vereinigte Staaten
Typ
Untersuchung

Hintergrund

Der Fall

Im September 1997 reiste ein NIDS-Feldteam nach Los Brasos, einer kleinen Gemeinde im Norden von New Mexico, um eine rund fünf Tage alte gemeldete Rindermutilation zu untersuchen. Die Kuh wies das typische Muster auf — Zitzen, After und Zunge mit chirurgischer Präzision exzidiert — und Aasfresser hatten den Kadaver gemieden.

Umweltanomalie

Was den Fall Los Brasos hervorhob, fand sich auf Bodenebene. Auf einer 76 Meter langen Linie, ausgehend vom Kadaver, waren getrocknete Kuhfladen umgedreht worden, als hätte sie ein schmaler, fokussierter Luftstoß getroffen. Keine Bäume umgeknickt, keine Zäune beschädigt, keine weiteren Ablagerungen verschoben. Das örtlich begrenzte Muster ließ sich mit normalem Wetter kaum vereinbaren.

Anmerkung der Ermittler

Die NIDS-Akte behandelte das Windscherungs-Muster als möglicherweise durch den Abwind eines über dem Fundort befindlichen Objekts verursacht, nicht durch übliche meteorologische Vorgänge — wobei das Team ausdrücklich festhielt, dass sich dies nicht beweisen lasse. Coulthart führt den Fall als Beispiel für die Art subtiler physikalischer Spuren an, die das NIDS routinemäßig dokumentierte.