AAWSAP-Vertrag an BAASS vergeben
Am 22. September 2008 vergab die DIA den zweijährigen AAWSAP-Vertrag HHM402-08-C-0072 an BAASS: 10 Millionen Dollar im ersten Jahr und 12 Millionen Dollar im zweiten. Lacatski beschreibt ihn von Beginn an als UFO-Programm, breiter als eine reine Untersuchung technischer Fluggeräte und inklusive anomaler/paranormaler Effekte.

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Hintergrund
Die DIA vergab den AAWSAP-Vertrag HHM402-08-C-0072 am 22. September 2008 an Bigelow Aerospace Advanced Space Studies (BAASS). Nach Lacatski wurden im ersten Jahr die Ansätze 1–4, 6 und 9 für 10 Millionen Dollar akzeptiert; im zweiten Jahr wurde der Vertrag für 12 Millionen Dollar ausgeübt.
Der operative Fokus wurde während der Vertragslaufzeit nicht geändert. Lacatski charakterisiert AAWSAP von Beginn an als UFO-Programm, aber als eines, das über eine enge Suche nach fortgeschrittenen Fluggeräten hinausgehen und den größeren anomalen/paranormalen Kontext einbeziehen sollte. BAASS baute dafür eine Infrastruktur mit freigegebenem Personal, Counterintelligence-Führung, Sicherheitsfreigaben, SCIF-bezogenen Arbeiten, Feldermittlern, Datenbankentwicklern, Wissenschaftlern und Ermittlern auf. Am Ende wirkten mehr als 75 Auftragnehmer und mehrere hundert Teilzeit-Feldkräfte mit.
Zu den Liefergegenständen gehörten mehr als hundert Berichte, 38 Defense Intelligence Reference Documents (DIRDs) und die 11 Datenbanken des AAWSAP/BAASS Data Warehouse. Der Vertrag sollte ursprünglich am 30. September 2010 enden und wurde kostenfrei bis 21. Dezember 2010 verlängert, um letzte Liefergegenstände entgegenzunehmen. Der letzte DIRD wurde am 11. Januar 2011 veröffentlicht.