Collins Elite — religiöse Fraktion blockiert UAP-Forschung
Elizondo beschreibt die Collins Elite, eine Fraktion innerhalb der US-Geheimdienstgemeinschaft, die UAP-Forschung aus religiösen Gründen ablehnte. Mitglieder glaubten, UAP-Phänomene seien dämonischen Ursprungs, und die Erforschung sei spirituell gefährlich. Diese Gruppe arbeitete aktiv daran, Programme wie AATIP zu behindern.
Hintergrund
2009 beschreibt Luis Elizondo die Begegnung mit der 'Collins Elite', einer lose organisierten Fraktion innerhalb der US-Geheimdienstgemeinschaft, die UAP-Forschung aus religiösen Gründen ablehnte. Die Mitglieder hielten UAP-Phänomene für dämonischer Natur und ihre Erforschung für spirituell gefährlich. Die Gruppe arbeitete aktiv gegen Programme wie AATIP, primär durch institutionellen Widerstand statt durch offene Konfrontation.
Die Fraktion
Laut Elizondo in Imminent (2024) hatte die Collins Elite Wurzeln in früheren religiösen Briefings innerhalb der Geheimdienstgemeinschaft zu Zeiten des Kalten Krieges. Mitglieder arbeiteten unauffällig in Behörden der US-Regierung und behandelten AAWSAP/AATIP als spirituelle Bedrohung, deren Ausweitung zu verhindern sei. Elizondo berichtet von direkten Warnungen durch einen Kontakt, den er 'Devon Woods' nennt, wonach UAP 'dämonisch' seien und nicht untersucht werden sollten.
Bedeutung
Der Fall ist bedeutsam als einer der wenigen Berichte aus erster Hand über religiös-ideologischen Widerstand innerhalb des US-Geheimdienstwesens gegen offizielle UAP-Forschung. Nick Redferns früheres Buch Final Events (2010) hatte die Collins Elite erstmals öffentlich ans Licht gebracht; Elizondos Imminent-Bericht bestätigt Redferns Darstellung weitgehend aus der AATIP-Perspektive. Die Fraktion wird häufig in Diskussionen über bürokratischen Widerstand gegen Disclosure zitiert.