Wissenschaftsbüro des Weißen Hauses weist außerirdische Evidenz zurück
Am 5. November 2011 antwortete das Office of Science and Technology Policy der Obama-Regierung förmlich auf eine "We the People"-Petition und erklärte, die US-Regierung besitze keine Belege für außerirdisches Leben, keine Belege für Kontakt und halte der Öffentlichkeit solche Belege auch nicht vor.
Hintergrund
Die Petitionen
Ende 2011 forderten zwei Petitionen auf der "We the People"-Plattform des Weißen Hauses die Obama-Regierung auf, etwaiges Wissen der Regierung über außerirdische Intelligenz oder Kontakt offenzulegen. Beide Petitionen überschritten die für eine offizielle Antwort nötige Unterschriftenzahl.
Die Antwort
Am 5. November 2011 gab Phil Larson, Raumfahrtpolitik-Experte im Office of Science and Technology Policy (OSTP) des Weißen Hauses, eine knappe förmliche Stellungnahme mit dem Titel Searching for ET, But No Evidence Yet ab. Sie stellte in klaren Worten fest, die US-Regierung habe "keine Belege dafür, dass außerhalb unseres Planeten Leben existiert oder dass eine außerirdische Präsenz mit einem Mitglied der Menschheit in Kontakt getreten ist", und es gebe "keine glaubwürdigen Belege für eine der Öffentlichkeit vorenthaltene außerirdische Präsenz".
Spätere Kontroverse
Im folgenden Jahrzehnt alterte die Aussage schlecht. 2017 berichtete die New York Times über das geheime Pentagon-Programm AATIP; 2021 legte das Office of the Director of National Intelligence eine vorläufige UAP-Einschätzung vor, die Hunderte unerklärter Begegnungen einräumte; 2022–2023 richtete der Kongress das offizielle All-Domain Anomaly Resolution Office ein. Coulthart führt die OSTP-Antwort von 2011 in In Plain Sight als konkretes Beispiel für öffentliche Dementis an, die spätere Offenlegungen der US-Regierung selbst widerlegt haben.