Patriot-Raketenradar erfasst UAP mit 9.600 km/h
Eine US-Army-Patriot-Raketenbatterie erfasste auf dem Radar mehrere Objekte mit einer Geschwindigkeit von etwa 9.600 km/h. Ein daraus resultierender Bericht wurde unter Aufsicht des Army Counterintelligence-Direktors eröffnet. Der Vorfall ereignete sich etwa ein Jahr vor den USS-Roosevelt-Begegnungen.
Hintergrund
Elizondos Bericht
Luis Elizondo schreibt in seinem Buch Imminent, dass eine Patriot-Raketenbatterie der US Army im Jahr vor den späteren Begegnungen der USS Roosevelt mehrere unbekannte Radarkontakte erfasst habe. Diese Ziele hätten Geschwindigkeiten von etwa 6.000 Meilen pro Stunde beziehungsweise 9.600 Kilometern pro Stunde erreicht.
Elizondo zufolge kannte er aus seiner Zeit bei Ermittlungen der Army einen entsprechenden Bericht. Dieser sei später unter Aufsicht des damaligen Direktors der Army Counterintelligence eröffnet worden. Weitere Einzelheiten zu Ort, Einheit, beteiligtem Personal oder Untersuchungsergebnissen nennt die Passage nicht.
Einordnung
Die Darstellung ist ein persönlicher Sekundärbericht Elizondos. Der erwähnte Army-Bericht selbst wurde für diesen Eintrag nicht geprüft. Elizondo führt den Fall als Beispiel dafür an, dass auch die Army ungewöhnliche Radarkontakte gemeldet habe, und kritisiert zugleich den aus seiner Sicht unzureichenden Umgang der Air Force mit solchen Vorfällen.