John Podesta bedauert per Tweet gescheiterte UFO-Offenlegung
Am 13. Februar 2015, seinem letzten Tag als Counselor von Präsident Obama, twitterte John Podesta, sein "größtes Scheitern 2014" sei gewesen, "erneut nicht die Offenlegung der UFO-Akten" erreicht zu haben.
Hintergrund
Der Tweet
Am 13. Februar 2015 nutzte John Podesta — früherer Stabschef des Weißen Hauses unter Bill Clinton, Co-Vorsitzender des Obama-Biden-Übergangsteams und Counselor von Präsident Obama — seinen letzten Tag im Obama-Weißen Haus, um eine spitze Botschaft auf Twitter abzusetzen. Er führte sein "größtes Scheitern 2014" an: "erneut nicht die Offenlegung der UFO-Akten" erreicht zu haben.
Politisches Gewicht
Podestas Tweet war bemerkenswert aufgrund seiner Stellung. Als erfahrener hochrangiger Politikmacher zweier demokratischer Regierungen — und als anerkannter Insider sicherheitspolitischer Entscheidungen der USA — war seine öffentliche Rahmung der UFO-Offenlegung als unerreichtes eigenes Ziel im Weißen Haus eine implizite Bestätigung, dass es tatsächlich "UFO-Akten" gab, die nicht freigegeben worden waren.
Nachhall
Der Tweet wurde in UFO-politischen Debatten immer wieder als Beleg dafür zitiert, dass führende US-Politiker privat mit der Geheimhaltungslage unzufrieden waren. Coulthart reiht ihn in eine Kette von Signalen ein — darunter Podestas frühere Bemerkungen bei einer Pressekonferenz 2002, seine Rolle bei UFO-Dokumenteninitiativen in der Clinton-Ära sowie Offenlegungskampagnen nach 2015 —, die das Bild einer Frustration an der Spitze des Systems zeichnen.