Boeing 737 begegnet unidentifiziertem Objekt nahe Houston Hobby Airport
Am 8. Mai 2021 begegnete eine Boeing 737 im Steigflug auf 14.000 Fuß nach dem Start vom Houston Hobby Airport einem großen, länglichen Objekt von etwa 12 Metern Länge mit metallischer, sich verändernder Oberfläche. Die Flugsicherung hatte das nicht kommunizierende Ziel den ganzen Tag über auf dem Radar verfolgt und gab eine dringende Anweisung zur Höhenbegrenzung.
Hintergrund
Am 8. Mai 2021 gegen 19:35 Uhr CDT startete eine Boeing 737 einer großen US-Fluggesellschaft vom Houston Hobby Airport (KHOU) und befand sich im Steigflug auf 14.000 Fuß, als die Abflugkontrolle Houston eine dringende Anweisung zur Höhenbegrenzung auf 15.000 Fuß erteilte — wegen eines nicht kommunizierenden Verkehrsteilnehmers.
Hintergrund
Der Erste Offizier, ein pensionierter Marine-F-18-Pilot, und der Kapitän erfassten das Objekt visuell. Die Flugsicherung meldete, dass das Ziel den ganzen Tag über intermittierend auf dem Radar erschienen war, ohne auf Funkrufe zu reagieren. Die Begegnung wurde über Americans for Safe Aerospace (ASA) als Bericht COM-2021-266 dokumentiert.
Zentrale Details
Das Objekt wurde als großes, längliches Sphäroid von etwa 12 Metern Länge beschrieben, mit einer metallischen Oberfläche, die an flüssiges Quecksilber erinnerte und zu pulsieren und vibrieren schien. Es hatte keine Flügel, Fenster, Lichter oder sichtbaren Antrieb. Als das Flugzeug ein Ausweichmanöver einleitete, beschleunigte das Objekt augenblicklich entlang der linken Tragfläche und entfernte sich mit extremer Geschwindigkeit. Die Begegnung dauerte etwa sieben Sekunden, wobei das Objekt in geschätzt 150 Metern Entfernung vorbeiflog. Trotz der Nähe löste das TCAS keinen Alarm aus, was darauf hindeutet, dass das Objekt keinen Standard-Transponder führte. Die Radarbestätigung durch die Flugsicherung liefert eine unabhängige instrumentelle Verifizierung der visuellen Sichtung.
Bedeutung
Diese Begegnung ist bemerkenswert, weil sie radarbestätigte Flugsicherungs-Verfolgung mit einer Nahbeobachtung durch zwei erfahrene Piloten kombiniert, darunter ein ehemaliger Militärflieger. Die beschriebene Beschleunigung und sich verändernde Oberfläche des Objekts widersprechen konventioneller Luftfahrzeug-Identifikation.