Australien: FOIA-Dokumente zu Chipman UAP
Die australische Regierung veröffentlichte am 23. Mai 2023 per FOIA 10 Seiten Dokumente von Air Marshal Robert Chipman. Sie bestätigen keine Pläne, US-AARO nachzuahmen, und dass die RAAF-UAP-Untersuchungen 1996 endeten.
Hintergrund
Hintergrund
Über einen Freedom of Information Act-Antrag (FOIA) gab die australische Regierung am 23. Mai 2023 zehn Seiten Unterlagen frei. Diese wurden von Air Marshal Robert Chipman erstellt und beziehen sich auf Anfragen des Senators Peter Whish-Wilson im Parlament.
Inhalt der Dokumente
Die Dokumente stellen klar, dass das Verteidigungsministerium nicht plant, die Untersuchungen der US-All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) zu Unidentified Aerial Phenomena (UAP) nachzuvollziehen. Die Royal Australian Air Force (RAAF) habe ihre Sichtungsuntersuchungen bereits 1996 beendet.
Beteiligte und Kontext
Robert Chipman als führender Luftwaffenoffizier antwortete damit auf offizielle parlamentarische Fragen. Die Veröffentlichung hebt die passive australische Haltung gegenüber UAP im Unterschied zu US-Maßnahmen hervor. Es gibt keine Andeutungen neuer Initiativen.
Bedeutung
Der Fall verdeutlicht die offizielle Linie Australiens in UAP-Fragen und bestätigt das Aussetzen militärischer Aktivitäten seit 1996. Er liefert Beweise für fehlendes Engagement bei systematischen Forschungen.