USA: Shellenberger enthüllt Immaculate Constellation UAP-Programm
Journalist Michael Shellenberger veröffentlichte Behauptungen eines Whistleblowers zu einem geheimen US-Regierungsprogramm namens Immaculate Constellation, das 2017 begann und klassifizierte UAP-Daten sowie möglicherweise exotische Technologien verwaltet. Sprecherin Sue Gough des Pentagons wies dies am nächsten Tag zurück.
Hintergrund
Vorfall
Am 8. Oktober 2024 machte Journalist Michael Shellenberger auf seiner Plattform Public Angaben eines neuen, zunächst namenlosen Whistleblowers publik – später als Pentagon-Angestellter Matthew Brown bekannt. Dieser wirft der US-Exekutive vor, seit 2017 ein streng geheimes, nicht genehmigtes Sonderprogramm namens Immaculate Constellation zu führen.
Behauptungen
Das Programm soll UAP-Sichtungen aus Militär und Diensten bündeln, prüfen und sichern. Es beinhaltet eine Sammlung von Aufnahmen in Infrarot (IR), FLIR, Bewegungsvideo (FMV) und Fotos von UAPs. Zusätzlich geht es um die Sicherung fremdartiger Technik, die zu „Alien Reproduction Vehicles“ führen könnte. Eine Quelle nennt das Amt des Unterstaatssekretärs für Verteidigung und Geheimdienste als Verantwortlichen.
Reaktionen
Am 9. Oktober 2024 bestritt Sprecherin Sue Gough des Pentagons jede Kenntnis eines solchen Projekts. Die Meldung fand Erwähnung in Public, Sentinel News, NewsNation und New York Post.
Bedeutung
Die Anschuldigungen beleben Diskussionen über Offenheit bei UAP-Fragen und fehlende Kongresskontrolle geheimer Initiativen. Sie bauen auf Fälle wie AATIP auf und mahnen zu tieferen Prüfungen.