Palomar-Himmelsdurchmusterung: Studien verknüpfen Transienten mit Atomtests und UAP
Im Juli 2025 legten Beatriz Villarroel, Stephen Bruehl und Kollegen Preprints zum Palomar Observatory Sky Survey (POSS-I, 1949–1957) aus der Zeit vor der Satellitenära vor, die später in Scientific Reports und PASP erschienen. Die eine Studie meldet über 107.000 Transienten, die im Abstand von höchstens einem Tag zu einem Atomwaffentest 45 % häufiger auftraten und mit UAP-Berichten korrelierten; die andere findet mehrere ausgerichtete Transienten in einem schmalen Band, möglicherweise Sonnenreflexionen flacher Objekte in geostationärer Umlaufbahn, mit Verbindungen zu den UFO-Wellen 1952 und 1954.
Hintergrund
Ereignisübersicht
Am 20. Oktober 2025 veröffentlichte die Astronomin Beatriz Villarroel eine Studie zu Bildern der Ersten Palomar-Himmelsdurchmusterung. Sie fand mehrere punktförmige Transienten, die in einem schmalen Streifen ausgerichtet waren und als kurze Emissionen trotz Sternverfolgung erschienen.
Wichtige Ergebnisse
Die Autoren schlagen als Erklärung kurze Lichtausbrüche von künstlichen Umlaufobjekten oder anomalen Atmosphärenkörpern vor. Alternativ könnten Sonnenreflexionen von flachen, hochreflektierenden Flächen in geostationärer Höhe die Ursache sein. Es bestehen zeitliche Übereinstimmungen mit der UFO-Welle über Washington 1952 und der europäischen Welle 1954.
Beweise und Analyse
Die Daten zeigen statistisch signifikante Kandidaten-Ausrichtungen mit circa 3,9 Sigma. Ein Schatten-Defizit im Erdschatten stützt die Reflexionshypothese. Kritiker sehen hingegen winzige Plattenfehler statt Raumobjekte.
Kritik und Kontext
Skeptiker betonen mikroskopische optische Effekte ohne Streifenbildung. Spätere Kritiken 2026 bezweifeln die Technosignatur-Behauptungen. Die Studie ergänzt die Debatte zu historischen Himmelsplatten-Anomalien im Zusammenhang mit Atomtests und UAP-Meldungen.