Busko-Studie sieht Hinweise auf reale prä-Sputnik-Transienten auf Hamburger Fotoplatten
Der Astronom und ehemalige NASA-Softwareentwickler Ivo Busko untersuchte historische Fotoplatten der Hamburger Sternwarte aus den Jahren 1934 bis 1957 und kam zu dem Schluss, dass mehrere prä-Sputnik-Transienten wahrscheinlich reale Himmelsquellen und nicht bloße Plattendefekte waren.
Hintergrund
Die Studie prüfte Transienten-Kandidaten anhand optischer Koma-Aberration des verwendeten Doppel-Reflektors. Wenn ein kurzzeitiges Signal dieselbe instrumentenspezifische Abbildungsstruktur zeigt wie Sterne in derselben Aufnahme, spricht dies gegen Staub, Kratzer oder chemische Plattenfehler als Erklärung. Der Artikel nennt elf ungewöhnliche Ereignisse und stellt die Arbeit in die laufende Debatte um prä-Sputnik-UAP beziehungsweise kurzlebige Himmelsquellen auf historischen astronomischen Aufnahmen.
Bedeutung
Timeline-relevant, weil die Arbeit eine wissenschaftliche Prüfmethodik für prä-Sputnik-Transienten liefert und die Debatte um historische UAP-/Technosignatur-Kandidaten mit einem unabhängigen Datensatz fortführt.