ORNL analysiert angebliche UAP-Aluminiumprobe aus Ohio
Das Oak Ridge National Laboratory untersuchte im Auftrag von AARO eine Metallprobe, die mit einem angeblichen UAP-Vorfall in Ohio Mitte der 1990er-Jahre in Verbindung gebracht wurde. Mehrere Messverfahren identifizierten sie als konventionelle Aluminium-Silizium-Gusslegierung ohne ungewöhnliche Gammastrahlung oder Hinweise auf eine exotische Herkunft.
Hintergrund
AARO beauftragte das Oak Ridge National Laboratory mit der unabhängigen Untersuchung von Bohrspänen und einem kleinen Teilstück einer Metallprobe. Die Probe war mit der Behauptung verbunden, sie stamme aus dem Umfeld eines nicht identifizierten Phänomens über Ohio Mitte der 1990er-Jahre.
ORNL kombinierte chemische Analysen, Elektronenmikroskopie, Röntgenverfahren, Computertomografie und Gammaspektroskopie. Die Messungen ergaben ungefähr 86 Prozent Aluminium und 12 Prozent Silizium sowie typische Gefügemerkmale und Poren eines langsam abgekühlten Gussteils.
Die untersuchten Proben zeigten weder eine ungewöhnliche Elementzusammensetzung noch auffällige radioaktive Emissionen. ORNL ordnete das Material bekannten industriellen Aluminium-Silizium-Legierungen zu und fand keine Daten, die neuartige Physik oder eine außerirdische Herkunft stützen.
Bedeutung
Die Untersuchung ist timeline-relevant, weil ein US-Nationallabor eine öffentlich diskutierte physische UAP-Probe mit mehreren unabhängigen Messmethoden prüfte und eine konventionelle industrielle Erklärung dokumentierte.