Vorabstudie analysiert 112 PURSUE-UAP-Videos
Eine Vorabstudie von Jacob Haqq-Misra und Ravi Kopparapu untersuchte 112 im Rahmen des US-Programms PURSUE veröffentlichte UAP-Videos. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass insbesondere fehlende Entfernungsdaten und redigierte Sensormetadaten eine belastbare Bestimmung der tatsächlichen Objektgeschwindigkeiten verhindern.
Hintergrund
Die Forscher prüften, welche kinematischen Informationen aus 112 Infrarot- und elektrooptischen Aufnahmen gewonnen werden können. Zwar lässt sich die scheinbare Bewegung in Pixeln pro Bild messen, doch ohne Entfernung zum Objekt, Sichtfeldparameter und Bewegungsdaten der Beobachtungsplattform kann daraus keine eindeutige physikalische Geschwindigkeit abgeleitet werden. Die Arbeit war zum Veröffentlichungszeitpunkt noch nicht peer-reviewed.
Bedeutung
Die Studie liefert eine systematische wissenschaftliche Bewertung der analytischen Grenzen des bislang veröffentlichten PURSUE-Materials und benennt konkrete Metadaten, die für eine belastbare Untersuchung zukünftiger UAP-Aufnahmen erforderlich sind.