US-Kriegsministerium erlässt UAP-Freistellung für PURSUE
Das US-Kriegsministerium erließ eine gezielte rechtliche Freistellung für aktuelle und ehemalige Beschäftigte sowie Auftragnehmer. Sie dürfen geschützte UAP-bezogene Informationen an benannte PURSUE-Vertreter übermitteln, ohne dadurch die erfassten Geheimhaltungsvereinbarungen zu verletzen.
Hintergrund
Das US-Kriegsministerium richtete einen rechtlich geschützten Meldeweg für UAP-bezogene Informationen an PURSUE ein. Die Freistellung gilt für aktuelle und ehemalige Militärangehörige, zivile Beschäftigte und Auftragnehmer, die Zugang zu einschlägigen National-Defense-Informationen hatten.
Die Maßnahme setzt für Mitteilungen an benannte PURSUE-Vertreter bestimmte zivil- und verwaltungsrechtliche Durchsetzungsbestimmungen aus Geheimhaltungsvereinbarungen und Special Access Program Indoctrination Agreements außer Kraft. Sie ist auf diesen Kommunikationsweg begrenzt und stellt keine allgemeine Aufhebung von Geheimhaltungspflichten dar.
Der geschaffene Kanal soll die Prüfung, Sicherheitsbewertung und mögliche spätere Freigabe historischer sowie laufender UAP-Informationen ermöglichen.
Bedeutung
Die Maßnahme senkt formale rechtliche Hürden für behördeninternes UAP-Wissen und erweitert die operative Grundlage des PURSUE-Offenlegungsprozesses.