Congressional Research Service
Der Congressional Research Service (CRS) ist der öffentliche politikwissenschaftliche Forschungsarm des US-Kongresses und Teil der Library of Congress. 1914 gegründet und 1970 deutlich ausgebaut, liefert der CRS autoritative, vertrauliche und überparteiliche Forschung zu politischen und rechtlichen Fragen für Kongressabgeordnete und deren Mitarbeiter. Er beschäftigt rund 600 Forscher, Analysten und Juristen.
UAP-bezogene Rolle
Der CRS hat mehrere Berichte zu UAP-bezogenen Themen für Kongressausschüsse erstellt, insbesondere seit 2017. Diese Berichte fassen die Ursprünge von AATIP, AAWSAP, der UAPTF und AARO zusammen; die NDAA-basierten Meldepflichten des Kongresses; und internationale UAP-Offenlegungsvergleiche. CRS-Berichte werden nicht automatisch veröffentlicht, zirkulieren aber häufig in Kongressbüros und werden durch FOIA oder Medien bekannt.
Bemerkenswerter Zugang
Rechtsanwalt Daniel Sheehan von der Paradigm Research Group und dem Stanley Sheinbaum Papers-Archiv hat berichtet, dass er unter CRS-unterstützten Verfahren Zugang zu klassifiziertem Project-Blue-Book-Material in der Library of Congress erhielt. Die an Kongressmitarbeiter gerichteten CRS-Produkte gehören zu den konsistentesten Zusammenfassungen staatsseitiger UAP-Politik für US-Gesetzgeber, die Gesetzesinitiativen vorbereiten.