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Japan Self-Defense Forces

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Die Japanischen Selbstverteidigungskräfte (JSDF; japanisch: Jieitai) sind die vereinigten Streitkräfte Japans, 1954 nach den verfassungsrechtlichen Beschränkungen Japans auf offensive Militärfähigkeiten nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Die JSDF umfassen die Japan Ground Self-Defense Force (JGSDF), Japan Maritime Self-Defense Force (JMSDF), Japan Air Self-Defense Force (JASDF) und — seit 2024 — das Japan Joint Operations Command and Joint Staff.

UAP-bezogene Rolle

Japanisches Militärpersonal hat während der gesamten Nachkriegszeit UAP-Begegnungen dokumentiert, obwohl Japans offizielle Haltung lange die Einzelfallprüfung statt institutioneller Studien betonte. Zu den bemerkenswerten Ereignissen gehören die Begegnung von Japan Airlines Flug 1628 über Alaska 1986 (mit JAL statt JSDF, löste aber JSDF-Koordination mit US-Behörden aus), das Radar-Sicht-Ereignis am Flughafen Haneda 1948 und die Ausgabe neuer UAP-Meldeprotokolle für JSDF-Kampfjets durch das Verteidigungsministerium 2020.

Meldedirektive 2020

Im April 2020 kündigte der japanische Verteidigungsminister Taro Kono formelle UAP-Meldeverfahren für JSDF-Piloten und Radaroperateure an, ausdrücklich nach dem Vorbild der US-Navy-UAP-Meldeprotokolle von 2019. Diese Direktive markierte Japans bislang öffentlichste institutionelle UAP-Befassung und positionierte die JSDF als Partner der US-AARO im indo-pazifischen Informationsaustausch.