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McDonnell Douglas

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McDonnell Douglas war ein US-amerikanischer Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungskonzern, 1967 durch die Fusion von McDonnell Aircraft und der Douglas Aircraft Company gegründet. Mit Hauptsitz in St. Louis, Missouri, produzierte er sowohl zivile Verkehrsflugzeuge (DC-9, DC-10, MD-80, MD-11) als auch Militärflugzeuge (F-4 Phantom II, F-15 Eagle, F/A-18 Hornet, AH-64 Apache). 1997 wurde McDonnell Douglas von Boeing übernommen.

UAP-bezogene Rolle

McDonnell Douglas berührt die UAP-Geschichte durch Project Redlight und verwandte Programme, über die Arbeit von Dr. Robert Wood — einem langjährigen Luftfahrtingenieur bei Douglas Aircraft, der interne Studien zu unkonventionellen Antriebskonzepten leitete und nach seiner Pensionierung ein prominenter UAP-Forscher wurde. Woods Forschung bewertete die Machbarkeit von Feldantriebsphysik und legte Grundlagen für spätere Arbeiten von Hal Puthoff.

Nachwirkung

McDonnell Douglas wird in David Gruschs Kongressaussage 2023 und in Luis Elizondos Imminent (2024) als einer von mehreren US-Luftfahrt-Hauptauftragnehmern genannt, die angeblich an Legacy-UAP-Material- und Antriebsprogrammen beteiligt waren. Die Aufnahme in Boeing bedeutet, dass ehemaliges MD-UAP-Forschungspersonal innerhalb US-Luftfahrtindustrieforschungsströme weiterarbeitete. Das McDonnell-Douglas-Archiv bleibt ein Referenzpunkt in der UAP-Industriegeschichtsschreibung.