Project Sign
Hintergrund
Project Sign war das erste offizielle UFO-Untersuchungsprogramm der United States Air Force, gegründet am 22. Januar 1948 von General Nathan Farragut Twining (Commander des Air Technical Service Command). Anfangs trug es den Codenamen 'Project SAUCER'.
- Laufzeit 1948
- Sitz auf der Wright-Patterson Air Force Base, Ohio
- Erster der drei aufeinanderfolgenden USAF-UFO-Studien: Sign → Grudge → Blue Book
Auftrag
- Sammlung, Auswertung und Verteilung aller Informationen zu UFO-Sichtungen im Militär und in der Regierung
- Bewertung potentieller Sicherheitsbedrohungen
Das 'Estimate of the Situation'
Ein klassifiziertes Dokument von Project Sign soll die Schlussfolgerung gezogen haben, dass UFOs real seien und möglicherweise außerirdischen Ursprungs. Laut Edward J. Ruppelt (Autor von 'The Report on Unidentified Flying Objects', 1956) wurde das Dokument von USAF-Chief-of-Staff Hoyt Vandenberg zurückgewiesen und zerstört. Keine verifizierbare Kopie existiert — Popular Mechanics bezeichnet den Bericht als 'eher mythologisch als real'.
Wichtige Fälle
- Chiles-Whitted-Sichtung (24. Juli 1948)
- Mantell-Vorfall (7. Januar 1948)
- Gorman-Dogfight (1. Oktober 1948)
Abschlussbericht und Übergang
Im April 1949 veröffentlichte die Air Force einen öffentlichen Bericht, der zwar konkrete Sichtungen anerkannte, aber 'unzureichende Daten' zur Bestimmung der Herkunft feststellte. Project Sign wurde Ende 1948 in Project Grudge umbenannt, aus Sorge, ausländische Gegner könnten UFO-Berichte zur Panikmache nutzen.