
Betty Hill (1919–2004) war eine amerikanische Sozialarbeiterin und Bürgerrechtsaktivistin, die nach der Entführungsbehauptung vom September 1961 als „First Lady of UFOs" bekannt wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann Barney sichtete sie in den White Mountains von New Hampshire ein Flugobjekt und verlor rund zwei Stunden Erinnerungszeit. Unter Hypnose erinnerte sie sich später an grauhäutige, katzenäugige Humanoiden und medizinische Untersuchungen an Bord, einschließlich einer Sternenkarte, die die Ufologie Jahrzehnte beschäftigen sollte. Hill starb 2004 an Krebs.
- Sozialarbeiterin mit Abschluss der University of New Hampshire, Mitglied der NAACP und ihrer Unitarier-Gemeinde
- Teil eines gemischtrassigen Paares in der Bürgerrechtsära
- UFO-Sichtung und zwei Stunden Erinnerungslücke am 19. September 1961 auf der Heimfahrt aus Montreal
- Unter Hypnose Bericht von grauhäutigen, katzenäugigen Humanoiden, medizinischen Untersuchungen und einer Sternenkarte (später mit dem Zeta-Reticuli-System in Verbindung gebracht)
- Fall dokumentiert in John G. Fullers „The Interrupted Journey" (1966) und verfilmt als TV-Film „The UFO Incident" (1975)
- Eigene Publikation „A Common Sense Approach to UFOs" (1995), in der sie den Missbrauch von Hypnose in UFO-Ermittlungen kritisierte
- Führte UFO-Forschung und Beobachtungswachen nach Barneys Tod 1969 fort, Reports an die U.S. Air Force, Sichtungstagebücher an die University of New Hampshire gespendet
Betty Hills Bedeutung geht über den eigenen Fall hinaus: Sie blieb bis zu ihrem Tod eine der sichtbarsten Stimmen der UFO-Community und prägte das Bild der Entführungszeugin, die zugleich forschend und selbstkritisch mit den eigenen Erinnerungen umging. Ihre späte Hypnosekritik unterscheidet sie von vielen anderen Entführungszeugen und macht sie zur Schlüsselfigur für die Debatte um Methodik in UAP-Untersuchungen.