James Clapper
James Clapper (*1941) ist ein pensionierter US-amerikanischer Geheimdienstbeamter, der von 2010 bis 2017 als Director of National Intelligence diente. Er hat sich im UAP-Kontext zu einer bemerkenswerten Stimme für Regierungstransparenz entwickelt — und als ehemaliger DNI die jahrzehntelange US-Geheimhaltungspraxis im UFO-Bereich explizit anerkannt. Besonders prägend ist seine rückblickende Selbstkritik: Er bedauert, während seiner Amtszeit nicht stärker auf Transparenz gedrungen zu haben.
- Geboren 1941
- Pensionierter US-Geheimdienstbeamter
- Director of National Intelligence von 2010 bis 2017
- Erkennt die jahrzehntelange US-Geheimhaltungspraxis rund um UAP öffentlich an
- Äußerte Bedauern, während der Amtszeit nicht auf mehr UAP-Transparenz bestanden zu haben
- Fordert Klassifizierung nur für sensible Erfassungsmethoden, nicht für UAP-Sachinhalte
- Betont die Notwendigkeit sorgfältiger Dokumentation von UAP-Sichtungen für künftige Analyse
Clapper ist für die UAP-Timeline der seltene Fall eines ehemaligen Spitzen-Geheimdienstlers, der nach dem Amt die Transparenz-Linie stärker vertritt, als er es im Amt tat. Seine Äußerungen liefern einen argumentativen Hebel, der in der Debatte um klassifizierte UAP-Materialien immer wieder zitiert wird: Dass selbst ein DNI im Nachhinein die Geheimhaltungspraxis für übertrieben hält.