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Robert Low

🇺🇸Vereinigte StaatenWissenschaftler
Typ
Wissenschaftler
Nation
🇺🇸 Vereinigte Staaten

Robert Low war von 1966 bis 1968 Projektkoordinator der von der US Air Force finanzierten UFO-Studie an der University of Colorado (Condon Committee). Eigentlich sollte die Untersuchung UFO-Berichte wissenschaftlich bewerten, doch das 1967 durchgesickerte „Low-Memo" veränderte die Wahrnehmung grundlegend: Darin schlug er vor, die Studie solle objektiv erscheinen, dabei aber zu einem vorbestimmten negativen Ergebnis kommen. Das Memo beschädigte die Glaubwürdigkeit des Condon Reports und wurde zum zentralen Beleg für die These, die Studie sei eine wissenschaftliche Tarnung für die Einstellung staatlicher UFO-Forschung gewesen.

  • Projektkoordinator der University-of-Colorado-UFO-Studie (Condon Committee) 1966–1968
  • Koordinierte die von der US Air Force finanzierte Untersuchung
  • Studie sollte UFO-Berichte wissenschaftlich bewerten
  • Wurde zur kontroversen Figur nach dem Leak des „Low-Memos"
  • Im Memo: Vorschlag, die Studie solle objektiv erscheinen, aber zu einem vorbestimmten negativen Ergebnis gelangen
  • Leak beschädigte die Glaubwürdigkeit des Condon Reports
  • Nährte Vorwürfe, die Studie habe wissenschaftliche Deckung für die Beendigung der staatlichen UFO-Untersuchung geliefert

Low steht in der UAP-Timeline für den institutionellen Moment, an dem die wissenschaftliche Integrität eines Regierungsauftrags sichtbar Schiffbruch erlitt. Das Low-Memo ist der Referenzbeleg für das immer wiederkehrende Misstrauensmuster gegenüber staatlichen UFO-Studien: Die Debatte um Ergebnisoffenheit vs. vorgezeichnete Abschlussberichte, die heute um AARO kreist, hat hier ihre historische Blaupause.