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Clarence Chant

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Clarence Augustus Chant (1865–1956) war ein kanadischer Astronom und Professor an der Universität Toronto — Mathematik- und Physik-Abschluss Toronto/Harvard, Physik-PhD Harvard 1901 —, der als „Vater der kanadischen Astronomie" gilt. Er dokumentierte die Große Meteor-Prozession vom 9. Februar 1913, eine Formation leuchtender Objekte, die in feierlicher Prozession von Saskatchewan bis Bermuda am Himmel zog, und leitete aus Augenzeugenberichten ein prominentes Paper ab.

  • Kanadischer Astronom und Professor an der Universität Toronto (1865–1956)
  • Ausbildung an der Universität Toronto und Harvard; Abschluss Mathematik und Physik 1890, Physik-PhD Harvard 1901
  • Dokumentierte die Große Meteor-Prozession vom 9. Februar 1913 — Formation leuchtender Objekte in Prozession über den Himmel, sichtbar von Saskatchewan bis Bermuda
  • Präsident der Royal Astronomical Society of Canada (1904–1907); gründete 1907 das JRASC Journal und das Observer's Handbook und redigierte sie bis 1956
  • Gründete 1920 das Astronomie-Department der Universität Toronto, alleiniger Professor bis 1926; Expedition 1922 nach Australien zur Sonnenfinsternis und Einstein-Relativitätstest
  • Schlüsselfigur bei Errichtung des David Dunlap Observatoriums (Eröffnung 1935)
  • Auszeichnungen: Asteroid 3341 nach ihm benannt; RASC-Chant Medal 1940 gestiftet

Chant ist für die UAP-Timeline der erste kanadische Wissenschaftler, der einen massenweise beobachteten anomalen Himmelsvorgang — die Große Meteor-Prozession von 1913 — in einem peer-gestützten Paper verarbeitet hat. Sein Fall zeigt, dass anomale Formationsphänomene lange vor dem UFO-Zeitalter schon Gegenstand universitärer Aufmerksamkeit waren.