Glen VanHerck
Glen D. VanHerck ist ein pensionierter General der U.S. Air Force, der 1987 als Absolvent der University of Missouri über das Air Force Reserve Officer Training Corps eingestellt wurde und sich zum Kommandopiloten mit über 4.000 Flugstunden entwickelte. Von August 2020 bis Februar 2024 kommandierte er das North American Aerospace Defense Command (NORAD) und das United States Northern Command (USNORTHCOM) mit Sitz in Colorado Springs. Öffentliche Aufmerksamkeit im UAP-Kontext erlangte er während der Abschuss-Ereignisse im Februar 2023, als er als amtierender NORAD-Kommandeur bei den drei unidentifizierten Objekten über Alaska, Yukon und Lake Huron eine außerirdische Herkunft nicht ausschloss.
- 1987 über das Air Force ROTC zum Offizier ernannt, Absolvent der University of Missouri
- Kommandopilot mit über 4.000 Flugstunden
- Kommandeur von NORAD und USNORTHCOM von August 2020 bis Februar 2024
- Verantwortlich für Luftraumwarnung und -kontrolle zur Verteidigung Nordamerikas sowie für Heimatverteidigung
- Zuvor Direktor des Joint Staff 2019–2020
- Februar 2023: Abschuss eines chinesischen Überwachungsballons am 4. Februar, danach drei unidentifizierte Objekte zwischen 10. und 12. Februar über Alaska, Yukon und Lake Huron abgefangen
- Bemerkenswerte Aussage, dass eine außerirdische Herkunft der drei Objekte „nicht ausgeschlossen" sei; die Objekte wurden nie öffentlich identifiziert oder geborgen
VanHerck ist für die UAP-Timeline die seltene Figur eines amtierenden Vier-Sterne-Generals, der in einer öffentlichen Pressekonferenz eine außerirdische Möglichkeit nicht ausschließt. Sein Auftritt führte zu erheblichen Änderungen in NORADs Überwachungs- und Reaktionsprotokollen für langsam fliegende Kleinobjekte und zeigt, wie der Balloon-Zwischenfall 2023 die Sensor-Kalibrierung der Heimatverteidigung nachhaltig verändert hat.