Baltic Sea: Red lights pursue Polish fishing boats
Two Polish fishing boats experienced radar and TV failures off Hel peninsula when bright red lights appeared, pursued one vessel, and caused physical symptoms in the crew. Equipment resumed normal function after the encounter.
Background
Vorfall
Am 23. August 1979 um 20:15 Uhr befanden sich zwei Boote der Familie Szomborg, Hel-125 und Hel-127, etwa 46 Meilen vor der Hel-Halbinsel in Polen auf der Ostsee. Plötzlich versagten Radar und Fernsehempfang. Lucjan Szomborg auf der Hel-127 sah zwei leuchtend rote Lichter in der Luft, weniger als eine Meile entfernt.
Beobachtungen
Ein größeres pulsierendes Licht erschien 1.500 Fuß voraus. Die roten Lichter, scheinbar an einem dunklen Objekt befestigt, näherten sich lautlos. Ein weißes Licht trat hervor, worauf die kleineren Lichter verschwanden. Das pulsierende Licht blinkte unregelmäßig, erzeugte starke Schwingungen. Szomborg steuerte näher heran; das rote Licht stellte sich dreimal direkt in den Kurs, passte sich den Manövern an.
Auswirkungen
Besatzungsmitglieder litten unter Nervosität, starken Kopfschmerzen, Brustschmerzen und Übelkeit. Navigator Henryk Elwart wurde von Schmerzen durch die Vibrationen gequält. Szomborg spürte Lähmungserscheinungen und vorübergehende Erblindung, warnte jedoch seinen Vater auf der Hel-125. Alle Bordgeräte fielen aus. Nach 20 Minuten entfernte sich das rote Objekt; die Boote kehrten um 4:00 Uhr sicher nach Hel zurück, Geräte funktionierten wieder.
Nachwirkungen
Ärzte, Neurologen und Psychiater untersuchten die Crew ohne körperliche Befunde, verschrieben Beruhigungsmittel. Die polnische Marine verbot ihnen 3 Wochen das Fischen. (Quelle: Eberhart, S. 913)