Dayton, Ohio: Technisches Datenlabor gegründet
Im Dezember 1942 errichtete das US Army Materiel Command ein Technisches Datenlabor am Wright Field bei Dayton, Ohio, zur Bewertung ausländischer Flugzeuge und Ausrüstung. Diese Einrichtung spielte eine zentrale Rolle bei der Aufklärung während des Zweiten Weltkriegs.
Hintergrund
Gründung des Labors
Im Dezember 1942 entstand am Wright Field nahe Dayton, Ohio, ein Technisches Datenlabor unter dem Army Materiel Command. Es befasste sich mit der Prüfung fremder Flugzeuge und verbundener Geräte.
Aufgaben und Relevanz
Das Labor analysierte erbeutete Technik, um Schwächen feindlicher Aviation zu erkennen. Es schuf Basis für nachfolgende Einheiten wie die Foreign Technology Division und verhinderte technische Überraschungen.
Historischer Hintergrund
Im Zweiten Weltkrieg hortete es 86 deutsche Flugzeuge via Operation Lusty, einschließlich der Messerschmitt Me 262. Operation Paperclip brachte deutsche Experten nach Wright Field.
Verbindung zu UAP-Studien
Später wurde Wright Field Knotenpunkt für UFO-Projekte wie Project Sign ab 1947. Die Laborexpansion verbesserte Kapazitäten für Untersuchungen unbekannter Objekte.