1. Februar 1949🇺🇸Programm
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USA: CIA ernennt Chadwell zum wiss. Geheimdienst

Im Februar 1949 wurde der Chemiker H. Marshall Chadwell aus dem New Yorker AEC-Büro zum stellvertretenden Direktor für wissenschaftliche Intelligenz bei der CIA ernannt. Anfang des Monats besuchte Schriftsteller Sidney Shalett die Wright-Patterson-Luftwaffenbasis und sah Fälle mit geringem UFO-Interesse sowie Meinungen der Luftwaffe.

Datum
1. Februar 1949
Ort / Land
Typ
Programm

Hintergrund

Ernennung von H. Marshall Chadwell

Im Februar 1949 wurde H. Marshall Chadwell, Chemiker aus dem Büro der Atomic Energy Commission in New York, zum stellvertretenden Leiter der wissenschaftlichen Intelligenz-Abteilung der CIA berufen. Diese Stelle verbesserte die Kapazitäten der Behörde bei der Auswertung technischer und naturwissenschaftlicher Informationen, die später für Untersuchungen zu unidentifizierten Objekten entscheidend waren. Die Entscheidung entstand inmitten wachsender Sorgen über Sichtungen nahe wichtigen Verteidigungsstandorten.

Besuch von Sidney Shalett

Zu Beginn des Februar 1949 durfte der Schriftsteller Sidney Shalett das Air Materiel Command auf der Wright-Patterson Air Force Base in Ohio besuchen. Er bekam Zugang zu UFO-Fällen mit niedriger Dringlichkeit und konservativen Bewertungen durch Luftwaffenangehörige. Dies zeigt anfängliche Versuche, Berichte über Himmelserscheinungen einzuordnen. (Jan Aldrich; Swords 73)

Bedeutung

Beide Vorgänge signalisieren den Beginn systematischer Einbindung von Geheimdiensten und Militär in UFO-Fragen, wobei Chadwell eine zentrale Rolle in späteren Analysen einnahm.

Bedeutung

Chadwells Ernennung markiert den Beginn der systematischen Einbindung der CIA in UFO-Angelegenheiten. Als stellvertretender Direktor für wissenschaftliche Intelligenz baute er die Fähigkeit der Behörde auf, technische und naturwissenschaftliche Daten zu analysieren, die später für UFO-Untersuchungen entscheidend waren. Er initiierte 1953 das Robertson-Panel und formulierte die Einschätzung, dass 'Fliegende Untertassen' nationale Sicherheitsrisiken darstellten – sowohl psychologisch als auch hinsichtlich der Luftverteidigung.