USA: Gen. LeBailly fordert Fortsetzung Blue Book
USAF-Direktor Gen. Eugene B. LeBailly empfahl die Fortsetzung von Project Blue Book, um Bedrohungen für die nationale Sicherheit zu prüfen. Er schlug ein wissenschaftliches Gremium zur Überprüfung der Methoden vor.
Hintergrund
Hintergrund
Am 28. September 1965 schrieb Gen. Eugene B. LeBailly, Informationsdirektor der USAF, ein Memorandum an den militärischen Direktor des USAF Scientific Advisory Board. Er verwies auf die günstige Einschätzung von Gen. Arthur C. Agan, der Project Blue Book als wertvolles Programm erachtete.
Inhalt des Schreibens
LeBailly plädierte dafür, die Erforschung fortzusetzen, damit unidentifizierte Objekte keine Sicherheitsrisiken bergen. Das Projekt blieb bei der Foreign Technology Division auf Wright-Patterson AFB. Er verlangte ein wissenschaftliches Panel mit Fachleuten aus Physik und Sozialwissenschaften zur Bewertung von Mitteln, Ansätzen und Resultaten.
Bedeutung
Dieses Dokument zeigte die fortgesetzte Verpflichtung der Luftwaffe zu UFO-Untersuchungen. Es ebnete den Weg für das O'Brien-Komitee im Februar 1966, das eine wissenschaftliche Vertiefung und Kooperation mit Universitäten vorschlug. Es hebt den sicherheitspolitischen Aspekt hervor. (Quelle: Eberhart, S. 576; Clark III 924; Clark IV 1034)