Ruppelt stellt die neu organisierte UFO-Untersuchung der Air Force vor
Im März 1952 legte Edward J. Ruppelt, Projektleiter der wieder aufgenommenen UFO-Untersuchung der U.S. Air Force, vor Publikum den Stand der Arbeit dar. Tonaufnahme und amtliches Transkript wurden im September 2026 freigegeben.
Hintergrund
Ruppelt berichtet, von rund 800 erfassten Fällen seien etwa 20 Prozent — gemeldet von Linienpiloten, Ballon-Startmannschaften und technisch geschulten Beobachtern — nicht zu erklären gewesen; ein Kollege ergänzt, etwa 60 Prozent seien sicher identifiziert, weitere 20 Prozent möglicherweise. Er beschreibt Häufungen von Meldungen um Los Alamos und Albuquerque, White Sands und Oak Ridge, geht die Lichter und Fotos von Lubbock, Texas, im Einzelnen durch und nennt Radarspuren mit 1.000 bis 3.500 Meilen pro Stunde, die ebenso gut Gerätefehler oder Wettereffekte sein könnten.
Als Abhilfe kündigt er Kameras mit Beugungsgitter für Wachposten an sensiblen Anlagen, Radarschirm-Kameras beim Air Defense Command und eine neue Meldevorschrift an. Sein Fazit laut Transkript: „Up till the present time, we’ve got no real proof that anything even exists.“
Zur Quellenlage: Die amtlichen Metadaten nennen Boston und den 26. März 1952; das Transkript selbst nennt weder Ort noch Publikum, und „Project Blue Book“ kommt darin nicht vor. Ein zweiter Sprecher redet Ruppelt als „Lieutenant“ an, während Titel und amtliche Beschreibung „Captain“ schreiben.