1. Januar 1982🇺🇦Militärische Begegnung

Byelokoroviche AFB Ukraine — UAP aktiviert Raketenstart-Sequenz

An der Luftwaffenbasis Byelokoroviche in der Ukraine (damals UdSSR) erschien ein UAP über der Nuklerraketenanlage und aktivierte Berichten zufolge die Startsequenz von Interkontinentalraketen. Die Aktivierung wurde nach dem Abzug des Objekts rückgängig gemacht. Dies gilt als einer der alarmierendsten nuklearen UAP-Vorfälle des Kalten Krieges.

Datum
1. Januar 1982
Ort / Land
Typ
Militärische Begegnung

Hintergrund

1982 erschien am Stützpunkt Byelokorowitsche im heutigen Ukrainischen Staat (damals Ukrainische SSR der Sowjetunion) ein UAP über der dortigen Nuklearraketenanlage und aktivierte Berichten zufolge die Startsequenz interkontinentaler ballistischer Raketen. Die Aktivierung wurde rückgängig gemacht, als das Objekt abzog. Der Fall gilt als eine der beunruhigendsten dokumentierten UAP-Interaktionen mit Nuklearanlagen während des Kalten Krieges.

Der Vorfall

Stützpunktpersonal beobachtete ein großes unbekanntes Objekt, das über den Raketensilos schwebte. Kurz darauf zeigten die Kommandokonsolen die autonome Aktivierung der Startsequenz an — Anzeigenleuchten leuchteten auf, Freigabecodes flackerten — in einer Weise, die ohne autorisierten Befehlseingang physikalisch unmöglich hätte sein dürfen. Die Sequenz wurde deaktiviert, als das Objekt abzog. Der Vorfall wurde von der Soviet Military Investigation Unit gemeinsam mit SETKA-Programm-Analysten untersucht.

Bedeutung

Byelokorowitsche steht parallel zum Echo-Flight-Vorfall 1967 an der Malmstrom AFB in den USA und wird häufig von Forschern zitiert, die ein offenbares UAP-Interesse an Nuklearkommandosystemen studieren. Der Fall wurde in den 1990er Jahren über russische Offenlegungen einem breiteren westlichen Publikum bekannt und wird in Luis Elizondos Imminent (2024) als sowjetisches Gegenstück zu UAP-Ereignissen an US-Nuklearanlagen diskutiert.